Technical procedure

 
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Die verwendete Synthese-Anlage, welche diese einzigartigen Diamanten herstellt, ist ein wahres Kraftpaket. Ihre Leistungsfähigkeit ist voll gefordert, wenn sie Diamanten entstehen lässt: sie ist in der Lage, 2'500 Grad Celsius Hitze und den immensen Druck von bis zu 60'000 bar zu erzeugen. Technisch gesprochen handelt es sich bei diesem Verfahren um eine HPHT-Einkristall-Synthese (High Pressure / High Temperature).

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Der erste Schritt bei der Herstellung besteht darin, die verschiedenen Kalium- und Kalziumverbindungen (ca. 85% des Aschenvolumens) vom Kohlenstoff mit Hilfe von chemischen und physikalischen Verfahren abzutrennen. Bei diesem Prozess werden die Salze gelöst, chemisch gefällt, mit Edelgasen vermischt und danach neuerlich entzündet. Der in diesem Verfahren gewonnene Kohlenstoff bildet die Basis für die nachfolgende Synthese in der speziell konstruierten Synthese-Anlage.

Je nach Grösse des gewünschten Steines wird der so gewonnene Kohlenstoff wochenlang unter hohem Druck und hoher Temperatur ausgesetzt. Der Diamant beginnt zu wachsen - Atom für Atom.

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Für die Synthese kann, muss aber nicht, die gesamte Kremationsasche verwendet werden. Für die Herstellung eines Diamanten benötigt man ca. 500 Gramm Asche. Durch das Aufbereitungsverfahren kann die Restmenge gesteuert werden. So ist es möglich, auch mehrere Diamanten herzustellen.

Nach Massgabe der rechtlichen Rahmenbedingungen kann die nicht benötigte Kremationsasche zurückbehalten werden, um sie in einer Urne beizusetzen.

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Nach seiner Entstehung erhält der Rohdiamant den gewünschten Schliff. Auf Wunsch kann der Erinnerungsdiamant mit einer Lasergravur in Mikroschrift mit den Daten des Verstorbenen oder einem beliebigen Text versehen werden.

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